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Heidelberg: Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (50%)

Kategorie: Jobs



Am NCT (Nationales Centrum für Tumorerkrankungen) ist in der Arbeitsgruppe „Ethik und Patientenorientierung in der Onkologie“ EPOC folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (50%), 22 Monate

Die Stelle dient zur Bearbeitung eines ethischen Teilprojekts zum Austausch von Daten (data sharing) innerhalb des systemmedizinischen Verbundprojekts coNfirm. Thema des Teilprojekts sind „Praktiken des Austauschs von Daten zwischen Forschern innerhalb des Verbundprojekts: Regeln, Prozeduren und Vertrauen.“ 

Das ethische Teilprojekt wie auch die anderen beiden (biomedizinischen)Teilprojekte des coNfirm-Verbundprojekts werden von Drittmitteln des BMBF im Zuge der Forschungsförderung zur Etablierung der Systemmedizin (e:Med) finanziert. Das coNfirm Konsortium ist ein interdisziplinärer Verbund junger Wissenschaftler mit dem Ziel, komplexe Eigenschaften von Krankheiten mit Hilfe eines systemmedizinischen Ansatzes zu identifizieren. Dazu sollen verschiedene omics und experimentelle Datensätze sowie klinische Informationen, welche von den Verbundpartnern gesammelt bzw. generiert wurden, miteinander kombiniert werden.

Das ethische Teilprojekt dient der Ausarbeitung einer Vereinbarung und entsprechender Prozeduren für den konsortiumsinternen Austausch von Daten (data sharing, access and usage agreement). Darüber hinaus sollen Ergebnisse und praktische Erfahrungen wissenschaftlich publiziert werden. Das ethische Teilprojekt steht unter der Leitung von Dr. C. Schickhardt in  der Arbeitsgruppe „Ethik und Patientenorientierung in der Onkologie“ (EPOC, Leitung Prof. Dr. Dr. Eva Winkler).

 

Aufgabengebiet:

  • Normativ-regulatorische Forschung mit starkem Praxisbezug
  • Breite Literaturrecherche und Einarbeitung in etablierte (beste) Praxis und Modelle
  • Ausarbeitung von konkreten Empfehlungen
  • Moderieren von Abstimmungs- und Konsensprozessen im Verbund
  • Interdisziplinarität in Theorie und Praxis
  • Wissenschaftliches Publizieren
  • Teilnahme an Verbundtreffen und Ausrichtung eines wissenschaftlichen Workshops

Voraussetzungen:

  • Besonderes Interesse an normativen und regulativen Fragestellungen oder Erfahrungen auf dem Gebiet der Medizin- bzw. Forschungsethik, des Medizin- bzw. Datenrechts oder anderer einschlägiger Gebiete 
  • Abgeschlossenes Studium in einem für das Teilprojekt relevanten Fach aus den Geistes-, Sozial- oder Naturwissenschaften
  • Ausgeprägte Fähigkeiten im analytischen Umgang mit Texten
  • Wissenschaftliches Interesse und entsprechende Motivation
  • Souveräne Beherrschung des Deutschen in Sprache und Schrift
  • Gute Englisch-Kenntnisse
  • Sehr gute Team- und Kommunikationsfähigkeiten, freundliches Auftreten, sicherer Umgang mit Menschen, Loyalität
  • Offenheit und Interesse für interdisziplinären Diskurs und Austausch
  • Ausgeprägt strukturierte und selbstständige Arbeitsweise
  • Erfahrungen in der Wissenschaft/in wissenschaftlichen Projekten sind von Vorteil
  • Publikationen in den genannten Gebieten sind von Vorteil

Wir bieten:

  • Sehr dynamisches und innovatives Forschungsumfeld
  • Starken Praxisbezug
  • Nach Absprache kommen eventuell flexible Arbeitsbedingungen in Betracht
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des coNfirm-Verbundes und innerhalb der der AG EPOC
  • Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit der Promotion (Dr. sc. hum.).

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitten an Christoph Schickhardt (Tel.: 06221-56 36 756)

Die Vergütung erfolgt nach TV/L 13.

Angestrebter Arbeitsbeginn ist der 1. Februar 2018. Die Stelle ist auf 22 Monate befristet, eine Weiterbeschäftigung darüber hinaus ist aber gegebenenfalls möglich.

Bewerbungsschluss ist der 10. Dezember 2017.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung in elektronischer Form mit allen einschlägigen Dokumenten in einem einzigen PDF an:

Dr. Christoph Schickhardt
Universitätsklinikum Heidelberg
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen
Im Neuenheimer Feld 460 
69120 Heidelberg
E-Mail: christoph.schickhardt(at)med.uni-heidelberg.de


Wir stehen für Chancengleichheit. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.