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IV. Workshop „Junge Medizinethik“ (JMED) der Akademie für Ethik in der Medizin

Ein Forum für Postdoktorand*innen und fortgeschrittene Promovierende

Veranstalter:

Netzwerk Junge Medizinethik (JMED) für Akademie für Ethik in der Medizin e.V.

Organisation: 

Dr. Solveig Lena Hansen (Bremen/Göttingen), Dr. Merle Weßel (Oldenburg), Dr. Nadia Primc (Heidelberg), Dr. Philipp Karschuck (Dresden), Regina Müller, M.A. (Tübingen), Prof. Dr. Robert Ranisch (Potsdam)

Termin:

23.-25.02.2022

Ort:

Zielgruppe:


Teilnehmerzahl:

Kosten:

Anmeldung:

Hanse-Wissenschaftskolleg, Lehmkuhlenbusch 4, 27753 Delmenhorst

Postdoktorand*innen und fortgeschrittene Doktorand*innen


max. 25 Teilnehmende

50 € (inkl. Vollverpflegung und Materialien)

bis zum 30.11.2021 bei: merle.wessel(at)uni-oldenburg.de


Das Netzwerk „Junge Medizinethik“ (JMED) versteht sich als Plattform für Nachwuchswissenschaftler*innen im interdisziplinären Fachbereich der Medizinethik. Mittels unterschiedlicher Formate möchte JMED den fachlichen Austausch und die Vernetzung der jungen Medizinethiker*innen fördern. Als Teil dieses Angebots findet im Februar 2022 nun bereits zum vierten Mal der Workshop „Junge Medizinethik“ statt. Wie bereits die vorherigen Workshops richtet er sich insbesondere an Post-Doktorand*innen und fortgeschrittene Doktorand*innen, die eine langfristige Tätigkeit in der interdisziplinären Forschung, Lehre und Praxis im Bereich Geschichte, Theorie, Ethik (GTE) der Medizin und angrenzender Fachgebiete anstreben. Der Workshop dient der fachlichen Weiterbildung, dem Austausch der Teilnehmer*innen über Forschungsprojekte und über ihre Erfahrungen im Bereich der Medizinethik ebenso wie der Initiierung neuer Projekte. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Workshops liegen dieses Mal einerseits auf Ethikberatung und Technikfolgenabschätzung als Arbeitsfelder, die die GTE-Forschung ergänzen und andererseits auf der Profilschärfung und Selbstdarstellung im interdisziplinären GTE-Bereich.

Auch 2022 bereichern drei Referent*innen den JMED-Workshop: Prof. Dr. Alfred Simon (Göttingen) wird Einblicke in das Feld der klinischen und ambulanten Ethikberatung eröffnen. Prof. Dr. Susanne Michl (Berlin) wird der Frage nachgehen, wie man im GTE-Bereich eine eigene „Identität“ findet, d.h. ein Forschungs- und Lehrprofil entwickelt und dieses repräsentiert. Wichtige Impulse für die Berufsmöglichkeiten von Medizinethiker*innen in der Technikfolgenabschätzung sollen von Prof. Dr. Armin Grunwald (Karlsruhe) ausgehen.

Den Teilnehmer*innen wird auch dieses Jahr die Gelegenheit gegeben, eigene Projekte vorzustellen und von ihren bisherigen Erfahrungen in Forschung und Lehre zu berichten. Zum zweiten Mal dabei ist das Format „Schöner Scheitern“, das die Möglichkeit bietet, gescheiterte Förderanträge, Projekte oder Publikationsvorhaben vorzustellen und aus den gescheiterten Vorhaben der anderen Teilnehmenden zu lernen. Einen weiteren Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit stellt die Verstetigung der JMED-Struktur über die nächsten Jahre dar. Der Workshop findet nach derzeitiger Planung in Präsenz statt. Sollte es die pandemische Lage nicht zulassen, stellen wir auf ein hybrides bzw. digitales Format um.

 

Kontakt

Dr. Merle Weßel
E-Mail: merle.wessel(at)uni-oldenburg.de

Hier gelangen Sie auf die Homepage
Netzwerk Junge Medizinethik


Informationen zur Unterkunft:

Übernachtungs- und Reisekosten werden von den Teilnehmenden selbst übernommen; Hotelzimmer können im City Hotel Delmenhorst über das HWK vergünstigt gebucht werden. Im begründeten Härtefall kann eine Übernahme der Kosten beantragt werden.