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II. Workshop „Junge Medizinethik“ der Akademie für Ethik in der Medizin

Ein Forum für Post Docs und fortgeschrittene Promovierende

Veranstalter: 

Netzwerk Junge Medizinethik (JMED) in der Akademie für Ethik in der Medizin e.V.

Konzept und Leitung: 

Dr. Giovanni Rubeis (Heidelberg), Eva Kuhn (München), Dr. Robert Ranisch (Tübingen), Dr. Solveig Lena Hansen (Göttingen), Regina Müller, M.A. (Greifswald)

Termin:

10.-12.01.2020

Ort:

Kosten:

Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Technische Universität München (Prinzregentenstr. 68, 81675 München)

40 € (inkl. Verpflegung) bei Anmeldung bis 31.10.2019
60 € (inkl. Verpflegung) bei Anmeldung nach dem 31.10.2019

Der Workshop dient dem Austausch der Teilnehmer*innen über Forschungsprojekte und ihre Erfahrungen im und mit dem Wissenschaftsbetrieb. Zudem konnten mit Prof. Dr. Dr. Eva Winkler, Dr. Marina Schindel und Dr. Niklas Hebing drei ausgewiesene Expert*innen gewonnen werden. Herr Dr. Hebing, Referent für Geistes- und Sozialwissenschaften, stellt die Projekt- und Nachwuchsförderung der DFG, speziell für Medizinethiker*innen vor. Frau Prof Dr. Dr. Winkler hält einen Vortrag zur interdisziplinären Kooperation zwischen Medizinethiker*innen und Kliniker*innen. Und Dr. Schindel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Bereich Gesundheit, wird einen Workshop zum Verfassen von Förderanträgen abhalten. Dabei sollen anhand von konkreten Beispielen die wesentlichen Elemente eines Förderantrages interaktiv mit den Teilnehmenden erarbeitet werden.


Netzwerk Junge Medizinethik (JMED)

www.junge-medizinethik.de

Die interdisziplinäre Ausrichtung der Medizinethik macht zum einen den Reiz unseres Faches aus, stellt für Nachwuchswissenschaftler*innen aber zugleich eine besondere Herausforderung dar. Für den Bereich Medizinethik werden bisher kaum in sich abgeschlossene universitäre Studiengänge angeboten. Nachwuchswissenschaftler*innen finden den beruflichen Weg in die Medizinethik zumeist über einen „fachfremden“ Studienabschluss. Eine Promotion und/oder mehrjährige Forschungstätigkeit in dem vergleichsweise kleinen Fach der Medizinethik bedeutet für viele Nachwuchswissenschafter*innen, dass Ihnen die berufliche Rückkehr in ihr ursprüngliches Studienfach erschwert wird. Eine langfristige Perspektive in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre wird hierdurch deutlich geschmälert.

Um diese Besonderheiten des Faches zu adressieren, möchte das „Netzwerk Junge Medizinethik“ Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der Medizinethik eine Plattform bieten. Wir möchten zum fachlichen und methodischen Austausch, zur Weiterqualifikation und zur Vernetzung der jungen Medizinethiker*innen beitragen. Dabei geht es nicht nur um die Verständigung über das Fach der Medizinethik; vielmehr sollen auch unsere Forschungsthemen, mögliche Berufswege und universitäre Erfahrungen diskutiert werden.

Das Netzwerk Junge Medizinethik (JMED) strebt eine forschungs- und fachbezogene Diskussion an, ebenso wie die Möglichkeit zur Weiterqualifikation unter der Leitung von professionellen Trainer*innen. Es richtet sich an Post-Doktorand*innen und fortgeschrittene Doktorand*innen, die im Bereich der Medizinethik forschen oder allgemein einen wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt in der Erforschung und Reflexion der Normen innerhalb der Lebenswissenschaften, des Gesundheitswesens, der Medizin und Pflege haben. Hierunter lassen sich so unterschiedliche Fach- und Teilgebiete wie die Bioethik, Philosophie, Medizinsoziologie, Public Health, Medical Humanities, Medizinrecht, Theologie, Pflegewissenschaften usf. zählen.

Die Treffen des Netzwerks finden zwei Mal jährlich statt: im Rahmen der AEM-Jahrestagung (September) und zu Beginn des Kalenderjahres (Januar). Die Organisation der Treffen rotiert zwischen verschiedenen Instituten.

Kontakt

Eva Kuhn
eva.kuhn(at)tum.de

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Netzwerk Junge Medizinethik



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