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Berlin: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (100%)

Kategorie: Allgemein, Jobs


Die Mission des Berlin Institute of Health (BIH) ist die medizinische Translation: Erkenntnisse aus der biomedizinischen Forschung werden in neue Ansätze zur personalisierten Vorhersage, Prävention, Diagnostik und Therapie übertragen, umgekehrt führen Beobachtungen im klinischen Alltag zu neuen Forschungsideen. Ziel ist es, einen relevanten medizinischen Nutzen für Patient*innen und Bürger*innen zu erreichen. Dazu etabliert das BIH als Translationsforschungsbereich in der Charité ein umfassendes translationales Ökosystem, setzt auf ein organübergreifendes Verständnis von Gesundheit und Krankheit und fördert einen translationalen Kulturwandel in der biomedizinischen Forschung. Das BIH wurde 2013 gegründet und wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und zu zehn Prozent vom Land Berlin gefördert. Die Gründungsinstitutionen Charité – Universitätsmedizin Berlin und Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) waren bis 2020 eigenständige Gliedkörperschaften im BIH. Seit 2021 ist das BIH als dritte Säule in die Charité integriert, als Translationsforschungsbereich der Charité; das MDC ist privilegierter Partner des BIH.
 
Für das BIH QUEST Center suchen wir zum 01.01.2023 befristet für 24 Monate eine*n
 
Wissenschaftliche* Mitarbeiter*in (w/m/d)
im Themenbereich „Verantwortungsvolle Sekundärnutzung von Patient*innendaten"  
 
Die Stelle ist am QUEST Center for Responsible Research des BIH (AG Prof. Dr. Dr. Daniel Strech) angesiedelt. Ziel des QUEST Centers ist die Optimierung der biomedizinischen Forschung bezüglich Robustheit, Transparenz, Relevanz und Ethik. Unser Ansatz beinhaltet Forschung und Wirken in den Bereichen Metaresearch, Bioethik, Qualitätssicherung, Lehre, Open Science, Inzentivierung und Belohnung sowie Forschung für die und mit der Öffentlichkeit. Das QUEST Center sucht eine*n wiss. Mitarbeiter*in für die selbstständige Durchführung von Forschungsprojekten zum Themenbereich "Verantwortungvolle Sekundärnutzung von Patient*innendaten". Wir bieten die Mitwirkung in einem interdisziplinären, internationalen Team mit vielen Kontakten zu nationalen und internationalen Stakeholdern im Bereich medizinische Forschung und Wissenschaftspolitik.

Ihr Aufgabengebiet:

  • Mitarbeit in zwei nationalen und europäischen Kooperationsprojekten zur Entwicklung von Empfehlungen für eine verantwortungvolle Sekundärnutzung von Patient*innendaten im Kontext von Forschung, Versorgung und Zulassung/Nutzenbewertung (Selbständige Durchführung von Teilprojekten)
  • Systematische Recherche und qualitativ-thematische Auswertung von Fachliteratur zum Themenbereich "verantwortungsvolle Sekundärnutzung"
  • Design, Durchführung und Auswertung von Patient*innen-/Stakeholder-Interviews
  • Organisation und Durchführung von Workshops
  • Interaktion und Kooperation mit einem internationalen und interdisziplinären Team von Wissenschaftler*innen und mit diversen Stakeholdergruppen (u.a. Patient*innen-Organisationen, Gesundheitsberufe, Forschende, Behörden)
  • Publikation von Fachartikeln

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Studium vorzugsweise der Medizin, Pharmazie, Lebenswissenschaft, Public Health, Medizinethik oder Informatik
  • Promotion erwünscht
  • Gute Kenntnisse zur Sekundärnutzung von Gesundheitsdaten oder Vorkenntnisse, welche die effektive Einarbeitung in den Themenbereich ermöglichen
  • Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von eigenen Forschungsprojekten inklusive Publikation von Fachartikeln
  • Erfahrungen im Projektmanagement
  • Erfahrungen mit qualitativen Methoden, Surveys oder Textanalysen
  • Interesse an Fragen zur Qualität von Evidenz
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten:

  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem zukunftsweisenden For­schungsinstitut
  • Eine befristete Vollzeitstelle (39h/Woche)
  • Vergütung unter Berücksichtigung der persönlichen Voraussetzungen bis E13 TVöD VKA-K
  • Zusätzliche im öffentlichen Dienst übliche Leistungen (u.a. Jahressonderzahlung, VBL)
  • Gezielte Einarbeitung sowie gute Weiterbildungsmöglichkeiten
  • 30 Urlaubstage pro Jahr (bei einer Fünf-Tage-Woche) sowie bis zu 24 Gleittage pro Jahr
  • Flexible Arbeitszeiten und Möglichkeit des mobilen Arbeitens zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Wir leben Vielfalt:

Das BIH fordert qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber sowie ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung reichen Sie bitte über das BIH Karriereportal jobs.bihealth.org bis zum 04.12.2022 unter Angabe der Kennziffer BIH-141.22 ein.
 
Hinweis: Bei ausländischen Hochschulabschlüssen weisen wir auf die eventuelle Notwendigkeit der Ausstellung einer Zeugnisbewertung durch die ZAB hin. Mehr Informationen finden sie unter: www.kmk.org/zab/zentralstelle-fuer-auslaendisches-bildungswesen.html
 
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Dr. Daniel Strech (E-Mail: daniel.strech(at)bih-charite.de ) gerne zur Verfügung.
 
Nähere Informationen zum BIH finden Sie unter www.bihealth.org