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Heidelberg: Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (100%)

Kategorie: Allgemein, Jobs

 

Am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, Forschungsschwerpunkt „Ethik und Patientenorientierung in der Onkologie“ (NCT-EPOC), ist die Stelle einer/s Wissenschaftlichen Mitarbeiter/in für 3 Jahre (100%) baldmöglichst zu besetzen.

Die Stelle dient der sozialempirischen Erforschung von medizinethischen Fragestellungen an der Schnittstelle von Patientenversorgung und biomedizinischer Forschung im Rahmen der vom BMBF geförderten bundesweit betriebenen Medizininformatik-Initiative. Der Standort Heidelberg ist mit HiGHmed in einem der großen Forschungskonsortien vertreten (www.highmed.org), deren Ziel es ist, Daten von Patienten systematisch für die Forschung verfügbar zu machen. Mit der Stelle widmet sich zum einen Aufgaben der praktischen Unterstützung und Beratung von Ärzten, Forschern und IT-Spezialisten im Alltag und zum anderen der Erforschung sozialer, ethischer und regulativer Fragen. Um ein umfassendes Verständnis zu erlangen, sollen qualitativer Methoden (teilnehmende Beobachtung, Experteninterviews mit Vertretern verschiedener Berufsgruppen), aber auch quantitativer Ansätze zum Einsatz kommen. Die sozialempirischen Ergebnisse sollen Grundlage der Ausarbeitung von zu publizierenden medizinethischen Analysen und Praxisempfehlungen werden. Eine inhaltliche Einarbeitung in soziale, regulative, organisatorische und normative Aspekte, Fragestellungen und Thematiken aus dem zu erforschenden Feld ist unverzichtbar.  

Aufgabengebiet:

  • Sozialempirische Forschung und Projektarbeit
  • Ausarbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis (Implementierung)
  • Wissenschaftliches Publizieren
  • Praktische Serviceleistungen im Konsortium
  • Enge Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen und innerhalb der interdisziplinären Arbeitsgruppe EPOC (https://www.nct-heidelberg.de/forschung/nct-core-services/nct-epoc.html)

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Studium einer Sozialwissenschaft, der Psychologie oder anderer einschlägiger
  • Abgeschlossene Promotion oder vergleichbare Leistungen (
  • Ausgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung sozialempirischer Methoden, insbesondere der qualitativen
  • Interesse an medizinethischen Fragestellungen und Bereitschaft, sich in die normativen Diskurse einzuarbeiten; Vorkenntnisse in der Medizinethik sind wünschenswert
  • Sehr gute Englisch-Kenntnisse in Schrift und
  • Hohe Fähigkeiten im wissenschaftlich-analytischen Umgang mit
  • Zuverlässigkeit, Loyalität,
  • Freundliches Auftreten, sicherer Umgang mit
  • Selbstständiges Arbeiten und
  • Offenheit und Interesse für interdisziplinären Diskurs und 
  • Wissenschaftliche Publikationen in den genannten Gebieten sind von Vorteil

Unser Angebot:

  • Mitarbeit in einer interdisziplinären medizinethischen
  • Bearbeitung aktueller empirischer und normativer Probleme aus dem dynamischen Kontext moderner medizinischer Forschung und
  • Starker
  • Zusammenarbeit mit Experten ihres Faches aus den Bereichen der Medizin- und Bioinformatik, Grundlagen und translationalen Krebsforschung (DKFZ) und Sequenziertechnologie aus dem Medizininformatik-
  • Teilnahme an internen und externen Fortbildungen, nationalen Steuerungsgremien, Kongressen wird gewünscht und
  • Vergütung nach TV-L

Bei Fragen richten Sie sich bitte an Frau Dr. Katja Mehlis, Katja.Mehlis(at)med.uni-heidelberg.de; Tel.:  06221- 56 35727, oder an Herrn Dr. Christoph Schickhardt, christoph.schickhardt(at)med.uni-heidelberg.de; Telefon: 06221- 56  36 756.

Das Universitätsklinikum strebt die Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen an, in denen sie unterrepräsentiert sind. Entsprechend qualifizierte Frauen werden um ihre Bewerbung gebeten. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (bitte alles in elektronischer Form und in einer PDF Datei) senden Sie bitte mit Angabe des Kennworts bis zum 1. April 2018 an personal.jaeger(at)med.uni-heidelberg.de