Pflege und Ethik II

Koordination: Annette Riedel, Esslingen; Wolfgang Pasch, Düsseldorf
Bericht zur Mitgliederversammlung 2024.


Ziel und Arbeitsweise der AG:

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit spezifischen, pflegeethisch relevanten Phänomenen und Themen, mit wiederkehrenden ethischen Fragestellungen und aktuellen ethischen Diskursen. Sie vertieft für die Pflegeethik relevante Aspekte, wie zum Beispiel im Jahr 2024 und 2025 zur „moralischen Selbstwirksamkeitserwartung“. Hierzu ist auch ein entsprechender Artikel mit Mitgliedern der AG entstanden. Ein weiteres aktuelles Thema (2025 und 2026) ist die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Formaten der ethischen Fallbesprechung in der Pflegepraxis und der Pflegebildung.

Der Arbeitsgruppe liegt insbesondere an einem fundierten interdisziplinären, settingübergreifenden Austausch. Es werden in  jeder Sitzung relevante wie auch aktuelle Themen und Impulse aufgegriffen, diskutiert und in den Kontext pflegebezogener Handlungsfelder bzw. pflegeberuflicher Bildungsprozesse gestellt.

In Kooperation mit der Arbeitsgruppe Pflege und Ethik I werden gemeinsame Stellungnahmen und Positionspapiere verfasst, so z.B. in 2025 zur Pflegefachassistenzqualifikation und dem hierzu geplanten Gesetz.

Es geht um aktuelle ethische Themen und ethisch bedeutsame Entwicklungen im Kontext der Pflegepraxis, Pflegebildung und Pflegeforschung (aus der Schweiz, Österreich und aus Deutschland) wie auch der Pflegepolitik (bspw. Thema Pflegekammer (hierzu erfolgte eine Publikation gemeinsam mit AG Pflege und Ethik I), neue Anforderungen an die pflegeberufliche Bildung (s.o.), aktuelle Stellungnahmen (z.B erfolgte gemeinsam mit der AG Pflege und Ethik I eine Positionierung zur Rolle der Pflege im Kontext der Suizidassistenz).

Die AG beteiligt sich an der Konzeption und Durchführung der zwei zurückliegenden Pflegeethikkongresse (in Wien) und auch an dem dritten Pflegeethikkongres im Jahr 2026, in Göttingen. Sie reicht hierfür jeweils Abstracts ein und bringt sich aktiv in die inhaltliche Ausgestaltung ein.

Zusammensetzung der AG:

Die Mitglieder der AG sind interdisziplinär. Sie kommen aus der Praxis, der Pflegebildung, der Wissenschaft und der Hochschullehre in Deutschland und der Schweiz.

Mitwirkung an der AG:

Neue Mitglieder sind willkommen und werden zur Mitwirkung eingeladen.

Sitzungsformate:

Die AG trifft sich einmal im Jahr in Präsenz an einem Ort, der gemeinsam abgestimmt wird sowie einmal im Jahr Online. Die Arbeits- und Schreibgruppen tagen des öfteren, nach Bedarf.