Bonn: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) im BMFTR-geförderten Forschungsprojekt NAWiStem3D am Institute for Medical Humanitites Bonn (50%)
Eintrittstermin: 01.03.2027 I Bewerbungsfrist: 26.11.2026 I Umfang 50% (19,25 Std./Woche)
Am Institute for Medical Humanities ist im gesundheitspolitisch-rechtlichen Teilprojekt des vom Bundesministerium für Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbund-Forschungsprojekts, Neuronale Organoide: Wissenschaftstheoretische, ethische und rechtliche Implikationen alternativer, aus Stammzellen gewonnener 3D-Modelle“ (NAWiStem3D, https://www.nawistem3d.uni-bonn.de/en) zum 01.03 2027 eine Stelle in Teilzeit 50% (19,25 Std./Woche) als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in in früher Karrierephase für zunächst ein Jahr besetzen.
Das Teilprojekt untersucht die gesellschaftlichen, gesundheitspolitischen und rechtlichen Fragen in Zusammenhang mit aus Stammzellen generierten dreidimensionalen Modellen des Gehirns, den sogenannten neuronalen Organoiden. Diese werden für die Erforschung des menschlichen Nervensystems sowie der Entstehung neuropsychiatrischer Erkrankungen wie im Autismus-Spektrum oder der Alzheimer-Demenz verwendet und besitzen das Potential, künftig die Individualisierung von Therapien voranzubringen. Das Projekt zeichnet sich durch seinen interdisziplinären Ansatz aus und wird im engen Verbund mit dem Forschungszentrum Jülich durchgeführt. Das an der Universität Bonn angesiedelte Teilprojekt befasst sich empirisch informiert mit den gesellschaftlichen, gesundheitspolitischen und rechtlichen Aspekten der Bewertung von neuronalen Organoiden. Im Fokus steht die Analyse der grundlegenden Annahmen gegenwärtiger Forschungspraxis, denen das Teilprojekt in ihrer gesellschaftlichen und rechtlichen Tragweite nachgeht. Auf diese Weise wird der Rahmen für die Erstellung von Handlungsempfehlungen gelegt, die Forschenden, Ethikgremien und politischen Entscheidern Orientierung bieten. Das Forschungsprojekt am Standort Bonn wird von Frau Dr. med. Sarah Diner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Institute for Medical Humanities, geleitet.
Ihre Aufgaben:
• Engagierte, selbstständige und verantwortungsvolle wissenschaftliche Mitarbeit mit dem Fokus auf dem Forschungsprojekt
• Recherche, Auswertung und Synthese der wissenschaftlichen Literatur, Policy-Dokumente, Berichte und anderen Materialien
• Zusammenarbeit bei der Erstellung wissenschaftlicher Fachartikel und anderer Forschungsergebnisse wie Handlungsempfehlungen
• Mitwirkung an Berichten, Konferenzbeiträgen, Präsentationen, Veranstaltungen und öffentlich zugänglichen Materialien zur Vermittlung der Forschungsergebnisse
• Kooperations- und Teamfähigkeit sowie die Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten
• Aktive Unterstützung des Projektes mit Mitorganisation von Veranstaltungen
Ihr Profil:
• Abgeschlossenes Hochschulstudium in den Sozialwissenschaften, Public Health oder des Medizinrechts bzw. einer einschlägigen, vergleichbaren wissenschaftlichen Qualifikation in Kombination mit Kenntnissen im Bereich der Gesundheitspolitik und des Medizinrechts
• Idealerweise erste Erfahrungen im Zusammenführen von wissenschaftlicher Literatur, Policy-Dokumenten, Berichten
• Idealerweise Nachwuchswissenschaftler*in mit erster Publikationstätigkeit
• Interesse an sozialen, kulturellen, ethischen oder politischen Implikationen von Stammzellforschung, Medizin und Technologie
• Freude an der Teamarbeit sowie planerische und organisatorische Fähigkeiten
• Fähigkeit zur konstruktiven und strukturierten Arbeit im interdisziplinären Team
• Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Wir bieten:
• Ein interdisziplinäres Forschungsumfeld an der Schnittstelle zwischen Medizin und den Geisteswissenschaften
• Zusammenarbeit in einem engagierten und wertschätzenden Team
• Anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben mit hoher Eigenverantwortung
• Bezahlung nach TV-L: Tarifliche Vergütung (TV-L: EG13) inkl. Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge
• Flexibel für Familien: flexible Arbeitszeitmodelle, Möglichkeit auf einen Platz in der Betriebskindertagesstätte und Angebote für Elternzeitrückkehrer*innen
• Clever zur Arbeit: Gute Anbindung an das SWB-Netz
• Geförderte Fortbildung: Individuelle Entwicklungschancen durch Kurse, E-Learning und Coachings
• Start mit System: Strukturiertes Onboarding
• Gesund am Arbeitsplatz: Zahlreiche Angebote der Gesundheitsförderung, kostenlose Mitgliedschaft im UKB-Fitnessstudio
• Arbeitgeberleistungen: Vergünstigte Angebote für Mitarbeiter*innen (Corporate Benefits)
Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 26.11.2026 mit den üblichen Unterlagen (Motivationsschreiben, CV, Qualifizierungszeugnisse, ggf. Arbeitsprobe oder Nachweise wissenschaftlicher Aktivitäten) in einer PDF an Annett.Schmidt@ukbonn.de.
