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Göttingen: Promotionsstelle (65%)

Kategorie: Allgemein, Jobs


Das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen schreibt für das ethische Teilprojekt im Forschungsprojekt „Förderung eines nichtdiskriminierenden Umgangs mit minderjährigen trans* Personen durch patientenorientierte

Schulungsmaßnahmen im Gesundheitswesen (TRANS*KIDS)“ eine

Promotionsstelle

zum Thema

„Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsinkongruenz/Geschlechtsdysphorie: Medizinethische Analyse“

TV-L 13, 65 %, 36 Monate

Beginn: 1. 10. 2019

In dem vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Verbundprojekt TRANS*KIDS kooperiert das Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Göttingen mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Münster.

Aufgaben im Rahmen der Promotion

Analyse der philosophischen und sozialempirischen Literatur zum Diskriminierungsbegriff und seiner Anwendbarkeit auf Kinder und Jugendliche sowie zu kindlichen Diskriminierungserfahrungen, Erstellung einer konzeptionellen Matrix des Diskriminierungsbegriffs im Kontext der gesundheitlichen Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsinkongruenz/Geschlechtsdysphorie, Auswertung von Diskriminierungserfahrungen von Kindern und Jugendlichen und deren Eltern, Vergleich mit Erfahrungen und Einstellungen von in verschiedenen Kontexten der gesundheitlichen Versorgung tätigen Ärzt_innen, Psycholog_innen und Krankenpflegekräften. Die Ergebnisse von theoretischer und empirischer Analyse sollen in eine konzeptuelle Rekonstruktion des Diskursfeldes ‚Diskriminierung‘ integriert werden und für Schulungsmaßnahmen aufbereitet werden.

Ziel ist die Qualifikation im Rahmen einer Dissertation, entweder im Fach Bioethik der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen oder im Fach Humanmedizin der Universitätsmedizin Göttingen.

Die Projektaufgaben erfordern Reisen zum klinischen Projektpartner in Münster sowie aktive Teilnahme an Fachtagungen.

Bewerber_innen sollten folgende Erfahrungen vorweisen:

  • Abgeschlossenes Studium der Philosophie/Medizinethik, Geschlechterwissenschaften, Sozialwissenschaften, Kulturanthropologie oder Medizin;
  • Erfahrung in sozialempirischer Forschung, insbesondere qualitativen Methoden;
  • Vorkenntnisse in Themen der Bio- und Medizinethik oder der Geschlechterforschung sind erwünscht;
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift;
  • Freude an Interdisziplinarität, Teamfähigkeit

Wir bieten:

  • Integration in ein interdisziplinäres Team;
  • Sehr gute Arbeitsatmosphäre in einem international aufgestellten Institut;
  • Flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten;
  • Systematische Unterstützung bei der eigenen Weiterqualifikation.

Die Universitätsmedizin Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerberinnen/Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 21. Juni 2019 in elektronischer Form in nur einem PDF-Dokument (Motivationsschreiben mit Angabe der wissenschaftlichen Qualifikation, tabellarischer Lebenslauf, Kopien von Qualifikationsunterlagen und Arbeitszeugnissen, ggf. Publikationsverzeichnis und zwei aussagekräftige Kapitel aus der letzten Abschlussarbeit/Masterarbeit) an:

Prof. Dr. Claudia Wiesemann
cwiesem(at)gwdg.de

Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
Universitätsmedizin Göttingen
Humboldtallee 36
D-37073 Göttingen
www.egm.med.uni-goettingen.de/

Bei Fragen wenden Sie sich bitte vorab per Email an Professor Wiesemann.